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„Schwerpunkte und Vorhaben in der Rechts- und Justizpolitik“ – Vortrag des Hessischen Ministers der Justiz und für den Rechtsstaat

E I N L A D U N G

zum Vortrag von

Herrn Staatsminister Christian Heinz, Hessischer Minister der Justiz und für den Rechtsstaat

„Schwerpunkte und Vorhaben in der Rechts- und Justizpolitik“

am Mittwoch, 11. März 2026, um 18:15 Uhr,

im Hörsaalzentrum Hörsaal 3, Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt

Zum Thema: Nach den Landtagswahlen vom 8. Oktober 2023 ist die Legislaturperiode in Hessen annähernd zur Hälfte vorüber. Der Zeitpunkt bietet Anlass und Gelegenheit, den Blick zurückschweifen zu lassen und zu rekapitulieren, welche rechts- und justizpolitischen Themen die legislative Hinrunde in Hessen bestimmt haben und umgesetzt bzw. initiiert werden konnten. Ebenso sehr lohnt der Blick nach vorne auf die kommenden knapp 30 Monate. Welche Schwerpunkte in der Rechts- und Justizpolitik sollen vom Hessischen Ministerium der Justiz und für den Rechtsstaat aus gesetzt werden? Vor welchen Herausforderungen steht die Justiz und wie soll ihnen begegnet werden?

Zum Referenten: Herr Staatsminister Christian Heinz hat an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz Rechtswissenschaften studiert. Nach dem zweiten juristischen Staatsexamen in Hessen absolvierte er verschiedene Stationen in der hessischen Landesverwaltung, u.a. in der Hessischen Staatskanzlei, dem Regierungspräsidium Gießen und beim Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises. Er war darüber hinaus Referent für Europaangelegenheiten in der Hessischen Landesvertretung in Berlin und Leiter des Referats Parlaments- und Kabinettsangelegenheiten im Hessischen Ministerium des Innern. Seit 2010 ist Christian Heinz Mitglied des Hessischen Landtags. Er war u.a. Vorsitzender des Rechtsauschusses und rechtspolitischer Sprecher sowie stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion. Im Januar 2024 wurde er Hessischer Minister der Justiz und für den Rechtsstaat.

Mit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erklären Sie sich mit der Anfertigung und möglichen Veröffentlichung von Foto- und Videoaufnahmen einverstanden. Sollten Sie dem nicht zustimmen, bitten wir Sie, dies vor Ort mitzuteilen.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Der Vorstand

Dr. Daniel Saam, Amélie Sophie Hamm, Nicole Wichmann, Dr. Rembert Niebel, Dr. Andreas Zubrod, Dr. Nadia Al-Shamari-Ziegler, Dr. Claudius Dechamps, Dr. Stefan Fuhrmann, Prof. Dr. Matthias Jahn, Prof. Dr. Felix Maultzsch, Prof. Dr. Dr.h.c. Cornelius Prittwitz, Prof. Dr. Dr.h.c. Joachim Rückert, Dr. Moritz von Schenck, Dr. Daniel Wegerich

20260311 Einladung HStMdJ

Künstliche Intelligenz im und für das Recht – Anforderungen an Maschine und Mensch

E I N L A D U N G

zum Vortrag von

Prof. Dr. Domenik Wendt, LL.M.

„Künstliche Intelligenz im und für das Recht – Anforderungen an Maschine und Mensch“

am Donnerstag, 22. Januar 2026, um 18:15 Uhr,

im Hörsaalzentrum Saal 6 (1. OG), Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt

Zum Thema: Künstliche Intelligenz (KI) ist gekommen, um zu bleiben. Und sie begegnet uns
heute fast überall, nicht nur aber zunehmend auch im Recht. Wie lässt sich ein vertrauensvoller
Umgang mit KI organisieren? Welche Regeln sind erforderlich? Welche Anforderungen sollten
wir an KI-Systeme stellen? Und welche an uns selbst? Welche Kompetenzen sind erforderlich,
um KI-Systeme bestmöglich nutzen zu können und zugleich Schäden zu vermeiden? Und wo
sollten wir uns diese aneignen? Was gilt für KI im juristischen Kontext, für die Juristenausbildung, für Rechtsberatung, Unternehmen und Justiz? Und wer trägt am Ende die Verantwortung
für den Einsatz von KI?

Zum Referenten: Prof. Dr. Domenik Wendt, LL.M., hat in Marburg und Münster Rechtswissenschaften studiert und in Berlin das zweites juristisches Staatsexamen absolviert. Nach Graduiertenstudium (LL.M.) und Promotion an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster war er wissenschaftlicher Mitarbeiter, Rechtsanwalt und Referent eines großen Wirtschaftsverbands in Berlin. Seit 2013 hält er in Frankfurt a.M. die Professur für Bürgerliches Recht, Europäisches Wirtschaftsrecht und Europarecht an der Frankfurt University of Applied Sciences. Er ist u.a. Direktor des Research Lab for Law and applied Technologies (ReLLaTe), Mitglied der Forschergruppe des Hessischen Zentrums für Künstliche Intelligenz (hessian.AI) und Lehrbeauftragter an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

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20260108-FJG-Einladung Vortrag Wendt

Die vom Referenten beim Vortrag genutzte Präsentation und seine Kontaktdaten finden Sie hier:

KI und Recht_FJG_Jan2026_Wendt

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Der Vorstand
Prof. Dr. Matthias Jahn, Prof. Dr. Dr.h.c. Joachim Rückert, Prof. Dr. Dr.h.c. Cornelius Prittwitz, Dr. Claudius Dechamps, Dr. Nadia Al-Shamari-Ziegler, Dr. Stefan Fuhrmann, Amélie Sophie Hamm, Prof. Dr. Felix Maultzsch, Dr. Rembert Niebel, Dr. Daniel Saam, Dr. Moritz von Schenck, Dr. Daniel Wegerich, Nicole Wichmann, Dr. Andreas Zubrod

Gegen Hass im Netz: Ein Staatsanwalt erzählt

Gemeinschaftsveranstaltung

mit dem Institut für Kriminalwissenschaften der Goethe-Universität am

Donnerstag, 30. Oktober 2025, um 18:00 Uhr,

Dr. Benjamin Krause, Leitender Oberstaatsanwalt (ZIT)
im Gespräch mit
Dr. Ronen Steinke, Süddeutsche Zeitung

„Gegen Hass im Netz: Ein Staatsanwalt erzählt“

im Hörsaalzentrum Saal 6 (1. OG), Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt

Zum Thema

In Deutschland gibt es eine intensive Debatte über eine vermeintlich zunehmende
Beschränkung der Meinungsfreiheit durch strafrechtliche Verfolgung und Ahndung von Äußerun
gen in sozialen Medien. Kritisiert wird insbesondere ein scheinbar unverhältnismäßiges Vorgehen der Staatsanwaltschaften bei geringfügigen Ehrangriffen auf Politiker im Netz. Aber an den Mord des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke im Jahr 2019 sowie die massenhaften Gewalt aufrufe im Vorfeld der Tat scheint sich niemand mehr erinnern zu können. Wo stehen wir in dieser Debatte?

Zu den Diskutanten

Dr. Krause leitet die Hessische Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und führt in dieser Funktion
u.a. bundesweite Ermittlungskomplexe zur Verfolgung von sog. „Hass im Netz“.

Dr. Steinke ist politischer Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung in Berlin; zu seinen Schwer
punkten gehört u.a. die Sicherheits- und Rechtspolitik. Er studierte und promovierte mit einer völkerstrafrechtlichen Arbeit in Hamburg, war Gastwissenschaftler und ist Lehrbeauftragter am Institut für Kriminalwissenschaften der Goethe-Universität.

FJG-Einladung Vortrag Dr. Krause 30-10-2025

Wehrhafte Demokratie – Resilienz des Rechtsstaats

E I N L A D U N G

zum Vortrag

von Professor Dr. Roman Poseck

am Dienstag, 16.09.2025, um 18:15 Uhr

zum Thema:

„Wehrhafte Demokratie – Resilienz des Rechtsstaats“

im Hörsaalzentrum Saal 3 (1. OG), Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt.

Zum Vortrag
Die freiheitlich-demokratische Grundordnung sieht sich zunehmenden Herausforderungen durch extremistische Bedrohungen, demokratiefeindliche Tendenzen und hybride Gefahrenlagen ausgesetzt. Doch wie widerstandsfähig ist unsere Demokratie gegenüber Angriffen von innen und außen? Welche rechtlichen Instrumente stehen dem Staat zur Verfügung, um sich hiergegen zu schützen, ohne die Grundprinzipien der freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu unterlaufen? Wo verlaufen die verfassungsrechtlichen Grenzen staatlicher Wehrhaftigkeit? Der Vortrag beleuchtet anhand aktueller Entwicklungen, wie Resilienz im Rechtsstaat konkret ausgestaltet werden kann.

Zum Referenten
Prof. Dr. Roman Poseck studierte Rechtswissenschaften in Gießen und Utrecht. Nach dem Zweiten Staatsexamen war er als Jurist bei der BASF AG tätig. Anschließende Tätigkeiten waren u. a. Richter am Landgericht Limburg, Richter am Oberlandesgericht Frankfurt, Büroleiter des Hessischen Ministers der Justiz, Leiter der Zentralabteilung im Hessischen Ministerium der Justiz, Präsident des OLG Frankfurt und Präsident des Staatsgerichtshofs des Landes Hessen. Seit 2016 ist er Honorarprofessor an der EBS Universität für Wirtschaft und Recht in Wiesbaden. Von 2022 bis 2024 war er Hessischer Minister der Justiz. Am 18.01.2024 wurde er zum Hessischen Minister des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz ernannt.

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FJG-Einladung Vortrag Prof. Poseck 16-9-2025

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Der Vorstand
Prof. Dr. Matthias Jahn, Prof. Dr. Dr.h.c. Joachim Rückert, Prof. Dr. Dr.h.c. Cornelius Prittwitz, Dr. Claudius Dechamps, Dr. Nadia Al-Shamari-Ziegler, Dr. Stefan Fuhrmann, Amélie Sophie Hamm, Prof. Dr. Felix Maultzsch, Dr. Rembert Niebel, Dr. Daniel Saam, Dr. Moritz von Schenck, Dr. Daniel Wegerich, Nicole Wichmann, Dr. Andreas Zubrod

 

Vortrag: Sind wir ausnahmslos an das Europarecht gebunden? – Zum komplizierten Verhältnis zwischen BVerfG und EuGH

Vortrag

am Dienstag, 17.06.2025, um 18:15 Uhr

von Prof. Dr. Dr. h.c. Adelheid Puttler, LL.M.

zum Thema: Sind wir ausnahmslos an das Europarecht gebunden? – Zum komplizierten
Verhältnis zwischen BVerfG und EuGH

im Hörsaalzentrum Saal 6 (1. OG), Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt, Theodor-W.-Adorno-Platz 1, Frankfurt am Main

Zum Vortrag
Der Europäische Gerichtshof stellte bereits in den 1960er Jahren fest, dass Europarecht Vorrang vor dem Recht der Mitgliedstaaten habe. Aber sind wir in Deutschland tatsächlich voraussetzungslos an das Recht der EU gebunden? Gilt das EU-Recht gleichermaßen im Bund und in den Ländern und wenn ja, aus welchem Grund? Gibt es Ausnahmen, zumindest für nationales Verfassungsrecht? Ist das Grundgesetz uneingeschränkt europarechtsfreundlich oder setzt es der Integration Grenzen? Das Bundesverfassungsgericht spricht von einem Kooperationsverhältnis zum Europäischen Gerichtshof. Aber kooperiert der EuGH tatsächlich mit dem BVerfG oder nur das BVerfG mit dem EuGH? Anhand von Beispielen aus der Rechtsprechung will der Vortrag Antworten geben.

Zur Referentin
Nach Studium der Rechtswissenschaft, Referendarzeit und dem II. Jur. Examen promovierte die
Referentin im Wirtschaftsvölkerrecht und schloss ein LL.M.-Studium an der University of Chicago
Law School an. Danach arbeitete sie in der Europarechtsabteilung des Bayer. Wirtschaftsministeriums. Nach einem Weiterbildungsstudium an der Ecole Nationale d’Administration in Paris (Diplôme International d’Administration Publique) und einer mehrjährigen Abordnung als wissenschaftliche Mitarbeiterin an das BVerfG entschied sich die Referentin für die Hochschullaufbahn. Nach ihrer Habilitation zu einem staatsrechtlichen Thema übernahm sie eine Professur an der Universität Bielefeld und wenige Semester darauf einen Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Europarecht, Völkerrecht und internationales Wirtschaftsrecht an der Ruhr-Universität Bochum. Dort blieb sie bis zum WS 2023/2024. Die Referentin gründete zusammen mit der französischen Partneruniversität Tours zwei dt.-frz. juristische Studiengänge (LL.B, LL.M.), die sie über zehn Jahre leitete. Im Jahr 2024 verlieh ihr die Universität Tours, auch in Anerkennung für ihr deutsch-französisches Engagement, die Ehrendoktorwürde.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Der Vorstand
(Prof. Dr. Matthias Jahn, Prof. Dr. Dr.h.c. Joachim Rückert, Prof. Dr. Dr.h.c. Cornelius Prittwitz, Dr. Claudius Dechamps, Dr. Nadia Al-Shamari-Ziegler, Dr. Stefan Fuhrmann, Amélie Sophie Hamm, Prof. Dr. Felix Maultzsch, Dr. Rembert Niebel, Dr. Daniel Saam, Dr. Moritz von Schenck, Dr. Daniel Wegerich, Nicole Wichmann, Dr. Andreas Zubrod)

FJG-Einladung Vortrag H. Puttler 17-6-2025

Stärkung des Justizstandorts Frankfurt am Main: Die neuen Commercial Courts und Commercial Chambers

E I N L A D U N G

zu Impulsvorträgen und einem anschließenden Panelgespräch

am Mittwoch, den 21. Mai 2025, um 19:00 Uhr

mit Richterin am LG Prof. Dr. Evelyn Henning, Rechtsanwältin Kristina Bittner und Richter am OLG Dr. Carl Friedrich Nordmeier

Stärkung des Justizstandorts Frankfurt am Main: Die neuen Commercial Courts und Commercial Chambers

im Vortragssaal der Frankfurter Sparkasse, 2. OG, Neue Mainzer Straße 49; Parkmöglichkeiten in den Parkhäusern Junghofstraße oder Goetheplatz.

Zum Vortrag:
Mit dem Justizstandortstärkungsgesetz vom 1. April 2025 geht Deutschland einen wichtigen Schritt in der Stärkung des Rechts- und Wirtschaftsstandorts. Das Gesetz ermöglicht es, bei den Oberlandes- und Landgerichten Spruchkörper zu errichten, in denen Verfahren auch in englischer Sprache geführt werden können. Zum 1. Juli 2025 werden am Justizstandort Frankfurt am Main ein aus mehreren spezialisierten Wirtschaftssenaten bestehender Commercial Court und mehrere Commercial Chambers errichtet. Dort können zivilrechtliche Streitigkeiten zwischen Unternehmerinnen und Unternehmern, zwischen einer Gesellschaft und ihren Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern so-wie Differenzen zu Unternehmens- oder Anteilkäufen ab einem Streitwert von € 500.000 erstinstanzlich verhandelt werden.
Mit zwei Impulsvorträgen und einem anschließenden Panel beleuchten Experten aus Rechtsanwaltschaft, Justiz und dem Hessischen Ministerium der Justiz und für den Rechtsstaat die Reformaspekte – von den rechtlichen Rahmenbedingungen über die praktische Handhabung in der Rechtsberatung bis hin zu den strategischen Auswirkungen für Unternehmen und Kanzleien.

Zu den Referenten:
Kristina Bittner ist Rechtsanwältin im Frankfurter Büro der internationalen Kanzlei Dentons und dort Mitglied der Praxisgruppe Arbitration und Litigation (u.a. Internationale Schiedsgerichtsbarkeit). Evelyn Henning begleitet als Referatsleiterin im Hessischen Justizministerium die Umsetzung des Justizstandortstärkungsgesetzes. Sie verfügt nach mehrjährigen Auslandaufenthalten in Singapur und China über fundierte Kenntnisse zu internationalen Vorbildern der Neuregelung. Carl Friedrich Nordmeier ist beim 5. Zivilsenat des OLG Frankfurt tätig, der eine Sonderzuständigkeit für das Handels- und Gesellschaftsrecht hat und als einer der Senate für den Commercial Court vorgesehen ist.

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Der Vorstand
Prof. Dr. Matthias Jahn, Prof. Dr. Dr. h.c. Joachim Rückert, Prof. Dr. Dr. h.c. Cornelius Prittwitz, Dr. Claudius Dechamps, Dr. Nadia Al-Shamari-Ziegler, Dr. Stefan Fuhrmann, Amélie Sophie Hamm, Prof. Dr. Felix Maultzsch, Dr. Rembert Niebel, Dr. Daniel Saam, Dr. Moritz von Schenck, Dr. Daniel Wegerich, Nicole Wichmann, Dr. Andreas Zubrod

Mit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erklären Sie sich mit der Anfertigung und möglichen Veröffentlichung von Foto- und Videoaufnahmen einverstanden. Sollten Sie dem nicht zustimmen, bitten wir Sie, dies vor Ort mitzuteilen.

FJG-Einladung Commercial Courts 21-5-2025

Grenzen der Pressearbeit von Staatsanwaltschaften und Gerichten

Einladung

zum Vortrag am

Donnerstag, 27.03.2025, um 18:30 Uhr

von Rechtsanwalt Gernot Lehr

zum Thema: Grenzen der Pressearbeit von Staatsanwaltschaften und Gerichten

im Hörsaalzentrum Saal 6 (2. OG), Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt, Theodor-W.-Adorno-Platz 1.

Anreise: Vom Hauptbahnhof mit S-Bahnen 1/2/3/4/5/6/8/9 bis Hauptwache, dann mit der U-Bahn 1/2/3 bis Holzhausenstraße, dann 10 Min. Fußweg oder mit der S-Bahn 1/2/3/4/5/6 /8/9 bis Konstablerwache, dann mit dem Bus Linie 36 (Richtung Westbahnhof) bis Uni Campus Westend.

Zum Vortrag
Die Öffentlichkeitsarbeit der Justizbehörden, insbesondere der Staatsanwaltschaften, verlief in Wellenbewegungen. Nach einer Phase der medialen Verschlossenheit der Justiz begann, nicht zuletzt unter Berücksichtigung der presserechtlichen Auskunftsansprüche, eine Phase der sehr intensiven Medienarbeit von Staatsanwaltschaften und Strafgerichten. Inzwischen ist wieder eine gewisse Zurückhaltung erkennbar. Welche Grenzen und zugleich rechtliche Verpflichtungen bestehen für die Justizbehörden in Strafverfahren, an denen die Öffentlichkeit ein Interesse hat? Welcher verfahrensrechtliche Schutz besteht für die Betroffenen dieser Medienarbeit? Unter welchen Voraussetzungen und mit welchem Detaillierungsgrad dürfen die grundrechtsverpflichteten Justizbehörden Betroffene an den Pranger der Medienöffentlichkeit stellen? Mit diesen Fragestellungen wird sich der Vortrag und die anschließende Diskussion auseinandersetzen.

Zum Referenten
Studium der Rechtswissenschaften und Volkswirtschaft in Bonn und München. 1982 Erstes, 1986 Zweites Juristisches Staatsexamen. Von 1981 bis 1985 Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kirchenrecht und öffentliches Recht der Universität Bonn, Prof. Dr. Schlaich. 1986 Referendariat im Justiziariat einer Rundfunkanstalt. 1987 Eintritt in die Anwaltskanzlei Redeker Sellner Dahs Rechtsanwälte PartG mbB, Bonn. Langjähriger Lehrbeauftragter für Medienrecht an den Universitäten Bonn und Mainz.

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Der Vorstand

FJG-Einladung Vortrag RA Lehr 27-3-2025

Beitragsbild: christian müller – stock.adobe.com

Werden Wirtschaftsstraftaten effektiv verfolgt? – Vortrag

E I N L A D U N G

zum Vortrag

von Oberstaatsanwältin a.D. Anne Brorhilker

am Donnerstag, 27.02.2025, um 1815 Uhr

Werden Wirtschaftsstraftaten effektiv verfolgt?

im Gebäude Sprach- und Kulturwissenschaften (SKW), Saal B, auf dem Campus Westend
der Goethe-Universität Frankfurt.

Anreise: Vom Hauptbahnhof mit S-Bahnen 1/2/3/4/5/6/8/9 bis Hauptwache, dann mit der U-Bahn 1/2/3 bis Holzhausenstraße, dann 10 Min. Fußweg oder mit der S-Bahn 1/2/3/4/5/6 /8/9 bis Konstablerwache, dann mit dem Bus Linie 36 (Richtung Westbahnhof) bis Uni Campus Westend.

Zum Vortrag
Bei der Verfolgung von Wirtschaftsstraftaten gilt nach Meinung zahlreicher Beobachter häufig das Sprichwort „Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen“. Was sind die Ursachen dafür, dass gerade Fälle mit hohen Schadenssummen und großer krimineller Energie aus dieser Perspektive oft nicht in ausreichendem Maße verfolgt werden (können) und welche Lösungsansätze gibt es? Der Vortrag geht diesen Fragen nach und beleuchtet sie sowohl auf der Grundlage kriminologischer Forschungsergebnisse als auch langjähriger praktischer Erfahrungen im Bereich der Verfolgung von schweren Wirtschaftsstraftaten.

Zur Referentin
Anne Brorhilker (geb. 1973) war seit 2002 bei der Staatsanwaltschaft Köln tätig. Sie erlangte durch die Ermittlungen in zahlreichen Cum-Ex-Fällen internationale Bekanntheit. Zuletzt war sie Hauptabteilungsleiterin, beantragte aber im April 2024 die Entlassung aus dem Beamtenverhältnis, um sich für grundlegende Aufklärung bei der Verfolgung von Wirtschaftsstraftaten einzusetzen. Seit Juni 2024 ist sie für die Bürgerbewegung Finanzwende e.V. in Berlin als Co-Geschäftsführerin tätig.

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Der Vorstand

FJG-Einladung Vortrag Brorhilker 27-2-2025

Nachhaltige Finanzprodukte und die Zukunftsgestaltung in der Finanzindustrie

E I N L A D U N G

zum Vortrag am

Donnerstag, 30.01.2025, um 18:30 Uhr

von Rechtsanwalt Prof. Dr. Andreas Walter, LL.M.

zum Thema: „Nachhaltige Finanzprodukte und die Zukunftsgestaltung in der Finanzindustrie“

im Hörsaalzentrum Saal 6 (2. OG), Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt
Theodor-W.-Adorno-Platz 1: Vom Hauptbahnhof mit S-Bahnen 1/2/3/4/5/6/8/9 bis Hauptwache, dann mit der U-Bahn 1/2/3 bis Holzhausenstraße, dann 10 Min. Fußweg oder mit der S-Bahn 1/2/3/4/5/6 /8/9 bis Konstablerwache, dann mit dem Bus Linie 36 (Richtung Westbahnhof) bis Uni Campus Westend: https://www.uni-frankfurt.de/38074686/Campus_Westend_der_Goethe_Univer-sit%C3%A4t_Frankfurt.#

Zum Vortrag
Die mit der Gestaltung von Finanzprodukten verfolgten Ziele werden vielschichtiger. Derivate und andere strukturierte Gestaltungen erlaubten es in bisherigen „Ausbaustufen“, Finanzprodukte so zu designen, dass sie dem individuellen Risikoappetit der einen und den Risikovermeidungswünschen der anderen Seite entsprachen. Regulierung und Kontrolle waren vorwiegend davon geprägt, Anleger oder Verbraucher sowie das Funktionieren der Märkte zu schützen. Heute sollen Finanzprodukte vermehrt dazu dienen, Staats- und sonstige Ziele zu erreichen, angefangen von der Übertragung von Pflichten der Gefahrenabwehr im Bereich der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung auf die Finanzindustrie, aber auch durch Lenkung von Investitionen nach Umwelt-, Nachhaltigkeits- und Sozialkriterien („ESG-Ziele“). Die Kombination aus erhöhter Regulierungsdichte und tektonischer Verschiebung in der politischen Landschaft erhöhen die Vielschichtigkeit dieser Ziele. Der Vortrag möchte einige Herausforderungen, aber auch Lösungen bei der Zukunftsgestaltung der Finanzindustrie aufzeigen.

Zum Referenten
Prof. Dr. Andreas Walter, LL.M., ist Co-Managing Partner der Rechtsanwaltskanzlei Schalast Law | Tax. Als Leiter der Praxisgruppe Banking & Finance entwickelt er mit seinem Team juristische Strukturen für neuartige Finanzprodukte und in Change-Situationen sowohl im Privatsektor als auch für staatliche Stellen. An der Frankfurt School of Finance & Management verantwortet er als akademischer Direktor das Master of Banking and Capital Marktes Law-Programm.

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Der Vorstand
(Prof. Dr. Matthias Jahn, Prof. Dr. Dr.h.c. Joachim Rückert, Prof. Dr. Dr.h.c. Cornelius Prittwitz, Dr. Claudius Dechamps, Dr. Nadia Al-Shamari-Ziegler, Dr. Stefan Fuhrmann, Amélie Sophie Hamm, Prof. Dr. Felix Maultzsch, Dr. Rembert Niebel, Dr. Daniel Saam, Dr. Moritz von Schenck, Dr. Daniel Wegerich, Nicole Wichmann, Dr. Andreas Zubrod)

FJG-Einladung Vortrag Prof. Walter 30-1-2025

Beitragsbild – Adobe Stock

„Wohnungslos – Obdachlos?“ – Gesprächsabend im Museum Giersch

E I N L A D U N G

zum Gesprächsabend am

Donnerstag, 21. November 2024, um 18:30 Uhr

mit Jana Sophia Nolle (Künstlerin), Anna-Katharina König (Doktorandin
FAU Erlangen-Nürnberg) und Christine Heinrichs (Frankfurter Verein für
soziale Heimstätten),

moderiert von Dr. Sarah Tacke (Leiterin ZDF-Redaktion Recht und Justiz)

zum Thema

W o h n u n g s l o s – O b d a c h l o s ?

im Museum Giersch am Museumsufer, Schaumainkai 83, 60596 Frankfurt,
mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Tram 12/15/16/17/21, Halt: Stresemannallee/Gartenstraße; U-Bahn U1/2/3/8; Halt: Schweizer Platz; Fußweg vom Hbf. 15 Min.; mit
dem Auto: Parkhäuser Walter-Kolb-Straße 16 (Sachsenhausen), Willy-Brandt-Platz 5 (Schauspiel) oder Untermainanlage 1

Zum Gesprächsabend:
Ausgehend von der künstlerischen Arbeit Jana Sophia Nolles möchte der Abend dazu einladen, Wohnungs- und Obdachlosigkeit, im Frankfurter Kontext und darüber hinaus, aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und darüber in den Austausch zu kommen. Die Künstlerin hat in fotografischen Projekten seit 2018 in San Francisco und in Berlin mit obdachlosen Menschen zusammengearbeitet. Anna-Katharina König, die über urbane Ungleichheit aus verfassungsrechtlicher Perspektive promoviert, wird Perspektiven auf
städtische Ausgrenzungsprozesse einbringen, mit denen Christine Heinrichs, stellvertretende Geschäftsführerin des Frankfurter Vereins e.V., praktische Erfahrung hat. Moderiert wird der Abend von Dr. Sarah Tacke, Rechts- und Verbraucherschutzexpertin des ZDF.

Das Podium

Jana Sophia Nolle, Künstlerin aus Berlin, ihre Praxis ist multidisziplinär und bewegt sich an der Schnittstelle von Recherche, Beobachtung und Dokumentation sowie Fotografie und Installation.

Anna-Katharina König, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Öffentliches Recht, Migrationsrecht und Menschenrechte der FAU Erlangen-Nürnberg. Sie promoviert im Elitenetzwerk Bayern verfassungsvergleichend zu urbanen Ausgrenzungs- und Segregationsprozessen.

Christine Heinrichs, Bereichsleiterin beim Frankfurter Verein für soziale Heimstätten. Der Verein mit Sitz im Bahnhofsviertel ist einer der größten Träger der Sozialarbeit in Frankfurt am Main und organisiert u.a. Angebote wie den Kältebus und Winterübernachtungen für Wohnsitzlose.

Dr. Sarah Tacke, in Hamburg 2009 im Medienrecht promoviert, leitet die Rechtsredaktion des ZDF und moderiert u.a. das Magazin WISO – Wirtschaft und Soziales. Ihre rechtlichen Einordnungen und Einschätzungen zu politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen und den Entscheidungen der obersten Gerichte sind in allen Formaten vom Morgenmagazin bis zum heute journal zu sehen.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Der Vorstand
Prof. Dr. Matthias Jahn, Prof. Dr. Dr.h.c. Joachim Rückert, Prof. Dr. Dr.h.c. Cornelius Prittwitz, Dr. Claudius Dechamps, Dr. Nadia Al-Shamari-Ziegler, Dr. Stefan Fuhrmann, Amélie Sophie Hamm, Prof. Dr. Felix Maultzsch, Dr. Rembert Niebel, Dr. Daniel Saam, Dr. Moritz von Schenck, Dr. Daniel Wegerich, Nicole Wichmann, Dr. Andreas Zubrod

FJG-Einladung Diskussionsabend Museum Giersch 21.11.2024